Humboldt-Universität zu Berlin - Sprach- und literaturwissenschaftliche Fakultät - Institut für Slawistik und Hungarologie

Informationen zur Doppelfachbelegung

 

Folien: Erläuterungen zur "Doppelfachbelegung" (Barbara Wurm)

 

Zusatzregelung im Modul 1 für Studierende, die sowohl im Kern- als auch im Zweitfach einen slawistischen Studiengang (oder Ungarische Literatur und Kultur) belegen (sog. Doppelfachbelegung)

 

Das Modul 1 (Einführung in die Literaturwissenschaft) wird im Grundkurs (aber nicht in den Vorlesungen zur Literaturgeschichte) Slawinen-übergreifend unterrichtet. Das heißt, dass Studierende aller slawistischen Fachrichtungen den Kurs gemeinsam besuchen.  Die parallel unterrichteten Grundkurse sind inhaltlich identisch und werden unabhängig von der Sprache besucht. Studierende, die sowohl im Kern- als auch im Zweitfach ein slawistisches Fach (oder Ungarische Literatur und Kultur) belegen, besuchen den Grundkurs deswegen nur einmal. Um das Modul 1 in beiden Fächern abzuschließen und die in der Studienordnung vorgesehene Anzahl von 6 Leistungspunkten und 4 Semesterwochenstunden pro Fach zu erwerben, muss jedoch im ersten Semester eine literaturwissenschaftliche Ersatzveranstaltung aus dem Modul 5 oder 8 belegt werden. 

 

1. Äquivalenzleistung: Leistungspunkte und Semesterwochenstunden

 

Leistungspunkte (2) und Semesterwochenstunden (2), die wegen der Doppelfachbelegung nicht im Grundkurs des Moduls 1 erworben werden können, erwerben die Studierenden stattdessen als Äquivalenzleistung in einer literaturwissenschaftlichen Ersatzveranstaltung (aktuell aus Seminaren im Modul 5 oder 8). Diese Ersatzveranstaltung ist je nach Angebot möglichst im Kernfach zu belegen. Die Studierenden können aus dem Angebot der verschiedenen Seminare oder Vorlesungen wählen und sich dazu von der Modulbeauftragten für Modul 1 (aktuell Natalia Grinina) beraten lassen.

 

2. Modulabschlussprüfung: Klausur und Essay

 

Die Modulabschlussprüfungen für Kern- und Zweitfach werden im vorgesehenen Prüfungszeitraum abgelegt. Die Prüflinge legen hierbei zwei Prüfungen ab:

Die Modulabschlussprüfung im Zweitfach wird im Rahmen der MAP 1 (einer Klausur über Inhalte aus dem Grundkurs und der Literaturgeschichtsvorlesung im Zweitfach) abgelegt (50% Grundkurs-Stoff, 50% Literaturgeschichtsvorlesungs-Stoff; Anmeldung per AGNES bei der GK-Leitung! nicht bei der VL-Leitung!).

Die Modulabschlussprüfung im Kernfach ist geteilt: Sie umfasst einen Essay aus der Ersatzveranstaltung aus Modul 5 oder 8 (5-7 Seiten, Themenvergabe in Absprache mit den Lehrenden) und eine schriftliche Teilklausur über die Vorlesung zur Literaturgeschichte im Kernfach. Studierende müssen sich für diese Klausur ebenfalls per AGNES bei der GK-Leitung anmelden (auch wenn sie natürlich den GK-Teil nicht noch einmal schreiben).

Die Gesamtnote der Modulabschlussprüfung im Kernfach ergibt sich aus beiden Prüfungsteilen (50% Essay und 50% Literaturgeschichtsvorlesung).

In begründeten Ausnahmefällen kann der Essay auch für das Zweitfach geschrieben werden. Dies ist mit der Modulverantwortlichen abzusprechen. Eine Studienberatung durch die Modulbeauftrage ist für alle Doppelfach-Studierenden vor Studienbeginn obligatorisch.         

 

Hier finden Sie ein Formular, das Sie bei der Prüfenden des Grundkurses (Modul 1) abgeben müssen.